AfD verurteilt Doppelmoral des Baunataler Bürgermeisters Schaub (SPD) scharf – Schärfere Kontrollen und Aufklärung vonnöten

Landkreis Kassel/Baunatal. Der AfD-Kreisverband äußert sein absolutes Unverständnis über die Verfehlungen der Stadt Baunatal. Bei der Ausstattung der Obdachlosenunterkunft an der Niedensteiner Straße wurde es versäumt, Rauchmelder zu installieren. Dort hatte es vor fünf Wochen gebrannt, wie durch ein Wunder wurden 5 Personen und ein Kleinkind nicht verletzt.

Oberste Priorität bei der Schaffung von Flüchtlingsunterkünften im Landkreis Kassel hatte in den vergangenen Monaten der Brandschutz. Sowohl in der Flüchtlingsunterkunft Beberbeck, aber auch den Flüchtlingsunterkünften in Bad Karlshafen, Wolfhagen, Fuldatal, Grebenstein, Fuldabrück und Baunatal wurde dies sehr deutlich. Der Landkreis versicherte mehrmals, dass Rauchmelder und Brandmeldeanlagen, richtigerweise als eine Grundvoraussetzung für den Bezug einer Unterkunft gelten.

„Dass der Landkreis Kassel unverzüglich jede Asylbewerberunterkunft mit Rauchmeldern und Brandmeldeanlagen ausstattet, ist wichtig und richtig. Umso unverständlicher ist es, dass der Baunataler Bürgermeister Schaub, bei den in seiner Stadt lebenden Obdachlosen, nicht so genau auf diese Gesetzesvorgaben achtet.“ ließ Florian Kohlweg, Sprecher des Kreisverbandes mitteilen.

Die AfD macht bereits seit Ihrer Gründung darauf aufmerksam, dass die Gesellschaft mit der Asylkrise überfordert wird und vor allem, ihre schwächeren Mitglieder keinen Konkurrenzsituationen ausgesetzt werden dürfen. „Wenn ich nur ein paar Kilometer weiter Asylbewerberunterkünfte berechtigterweise mit 20 bis 30 Tausend Euro teuren Brandmeldeanlagen ausstatte, gleichzeitig aber die eigenen Obdachlosenunterkünfte „mal eben vergesse“, dann offenbart dass eine riesige Doppelmoral der Landkreis SPD und ihrer führenden Köpfe.“ zeigt sich Kohlweg sichtlich erbost.

Der SPD-Bürgermeister Schaub hatte nach tagelangem Schweigen auf wiederholte Nachfragen der HNA mit dem Ausspruch: „Es gab keine Rauchmelder da drin.“ reagiert. In der voran gegangenen Stadtverordnetensitzung sprach er noch davon, dass er die genaue Zahl nicht kenne. Die AfD ist über dieses Verhalten erschrocken und Kohlweg mahnt den SPD-Genossen: „Dieses Versäumnis ist nur ein weiterer Fall, der sich in die unsozialen Abgründe der SPD einreiht. Was es nun in Baunatal braucht ist kein Schweigen sondern detaillierte Aufklärungsarbeit. Wer ist verantwortlich und welche Konsequenzen werden gezogen? Werden nun schärfere Kontrollen angedacht? Die AfD wird den Vorfall weiter verfolgen.“

https://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/baunatal-ort312516/brand-in-baunataler-obdachlosenunterkunft-es-gab-keine-rauchmelder-7401789.html