UNVERKENNBAR, DEUTLICH, KLAR – Stausee voller Wein – Die SPD und der Schulz-Effekt

„Die AfD ist eine Schande für die Bundesrepublik.“ Das sind die neuen, markigen Auswürfe des hochgelobten SPD-Messias Martin Schulz. Doch: Wer ist dieser Mann? Landauf landab wird sich erzählt, er könne Blinde sehend und Stumme wieder sprechend machen. Das Land brauche jemanden wie ihn, einen Anpacker, einen Helfer in der Not und einen, der gestaltet. Schulz gibt sich als einfühlsamer Politiker, nach Jahrzehnten der Ungerechtigkeit sorge er nun für ein soziales und lebenswertes Deutschland. Ich aber sage Ihnen: Der kleine Mann ist es, der Sturm gegen diese rotgetupfte Sankt-Martin Attrappe laufen müsste.

Räumen wir endlich mit dem Irrglauben auf, dass unter ihm alles besser wird. Öffnen wir den Menschen da draußen maßvoll aber konsequent die Augen: Martin Schulz gehörte seit über 20 Jahren dem Establishment an, gegen das er jetzt zu kämpfen scheint. Man sagt, ein Vogel beschmutze sein Nest nicht, Martin Schulz gibt vor, sein Nest, seine Vergangenheit und alle Unzulänglichkeiten über Bord zu werfen. Er wird es nicht tun. Er ist der Idealtypus von Mensch, für den nach seinen persönlichen Vorteilen, lange Zeit gähnende Leere herrscht. Mit einem Grundgehalt von über 100.000 Euro, Residenz- und Repräsentationszulagen von über 50.000 Euro und diversen Pauschalen von beinahe 200.000 Euro, erhielt er jahrelang mehr, als das jemals bei einem Bundeskanzler der Fall war. Wer sich jährlich über 300.000 Euro hart erarbeitete Steuergelder einverleibt, dabei teilweise 100 prozentige Steuerfreiheiten genießt und nahezu nur die Hälfte der Sozialabgaben eines deutschen Arbeitnehmers zahlt, der kann alles sein aber gewiss niemand, der die Nöte eines an der Armutsgrenze lebenden Hartz4-Empfängers versteht.

Fallen wir auch nicht auf seine rhetorische Sonderbegabung herein. Herr Schulz ist ein ganz gewiefter Mundwerker. Er weiß genau wie er etwas sagen muss, damit die Menschen ihm glauben. Einige Leute sagen nun, da bewege sich was. Aufbruchsstimmung durch einen linkspopulistischen Stimmungsmacher? Ich habe nicht das Gefühl, dass da ein Ruck durch Deutschland geht. Es ist eher ein Lebenszeichen. Das Lebenzeichen einer altmodischen Volkspartei dessen Bedeutungslosigkeit eintritt, wenn ihr Frontmann seinen Heiligenschein verliert. Bis zur Bundestagswahl ist noch genügend Zeit und es ist unsere Aufgabe, das Volk vor Jemandem zu schützen, der das Volk am liebsten in den „Vereinigten Staaten von Europa“ auflösen und ihm die Identität nehmen will.

Wir müssen die Fake-News der Mainstreampresse und die SPD-Fassade demonstrativ kontern, sie entlarven. Wir müssen den Menschen klar und deutlich vermitteln: Martin Schulz ist eben keiner von uns. Alle sollten wissen, mit wem sie es hier zu tun haben. Schulz, der sich jetzt schon als perfekter Kanzler sieht, jahrzehntelang den Steuerzahler ausquetschte, sich nun aber als der Anwalt des kleinen Mannes sieht, ist einer der größten Abkassierer unserer Zeit. Wenn er eine junge und demokratische Partei erniedrigend für eine „Schande“ hält, für was sollten wir ihn dann halten? Herr Schulz, Sie sind der dunkle Punkt unserer Demokratie und ein Leuchtturm derer, die sich gegen ein starkes Deutschland stellen. Es wird Zeit, Ihren See zu leeren – Nehmen Sie ihren Hut, ziehen sie von dannen und hören Sie verdammt nochmal damit auf, den „kleinen Leuten“ unseres Landes weiter Sand in die Augen zu streuen.